Warum wir einen Ticketpreis von 20 Euro erheben.

Mit der Anmeldung und der Teilnahme am stARTcamp Dresden wird man dazu aufgefordert ein Ticketpreis von 20 Euro zu zahlen. Sicherlich wird sich der eine oder der andere fragen, wie es denn zu dem Preis kommt.

Natürlich möchten wir in erster Linie allen ermöglichen sich Auszutauschen und sich an den Diskussionen zu beteiligen. Genau genommen ist das schließlich der Sinn der Veranstaltung. :) Daher wäre ein kostenfreier Eintritt augenscheinlich das einfachste.

Es besteht aber auch die ernsthafte Frage, ob “kostenfrei” immer auch diesem Ziel gerecht werden kann. Erfahrungen auf anderen Barcamps haben gezeigt, dass sich bei einer kostenfreien Veranstaltung mehr Teilnehmer kurzfristig wieder abmelden als bei Veranstaltungen auf denen ein geringer Eintritt abverlangt wird. Sind die Teilnahmeplätze begrenzt, ist das in der Regel unschön. Zwar können dann theoretisch noch weitere Teilnehmer nachrutschen, rein praktisch ist das aber für viele in der Kürze der Zeit schwer zu realisieren.

Des weiteren müssen die anfallenden Kosten für Raum- und Technikmiete, genauso wie für die Verpflegung (Mittag, Snacks, Kaffee & Tee) und Infomaterial vor Ort natürlich auch finanziert werden. Ein Großteil davon wird mit dem Teilnehmerbeiträgen gedeckt, bei weitem aber nicht alles. Erst durch die finanzielle Unterstützung von Christian Henner-Fehr und Frank Tentler als Sponoren ist das stARTcamp Dresden möglich.

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3 Comments

  1. Am 26. März findet in Dresden ein stARTcamp statt | stART Conference 2011 |
  2. Uwe Werner

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    Ich sehe das Ganze etwas anders. Mit einem Preis in der Höhe schreckt man viele doch eher ab. Der Glaube, man würde dadurch eine gewisse Beständigkeit der Zusagen erhalten steht für mich im Widerspruch zum Grundgedanken eines Camps: freier Gedanken- und Wissensaustausch abseits der großen kostenpflichtigen Kongresse, mit kleinen Strukturen und niedrigen Hierachien.

    Wenn es Problem bereitet genügend Sponsoren zu finden, dann scheint mir die Vorbereitung zu kurz oder das Team zu klein. Die Restkosten auf die Teilnehmer umzuschichten wird wenig Freude bringen schätze ich mal.

    Ich weiß nicht wie gut die Voranmeldungen bisher sind, aber als die Preise bekannt wurden, haben zumindest aus meinem Umfeld mehrere gleich abgewunken. 20 Euro mögen nicht viel sein, für einige (Schüler, Studenten etc.) ist es aber eben doch nicht wenig.

  3. Steffen

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    Hallo Uwe, vielen Dank für deinen Kommentar.
    Auf keinen wollen wir einfach etwas umschichten. Ich denke das wichtigste ist vor allem, dass der Gegenwert stimmt. Ebenfalls nicht unwichtig in der Diskussion um die Preishöhe ist der Anfahrtsweg. Wenn ich jetzt nicht total falsch liege, finden in Berlin oder im Ruhrgebiet deutlich mehr Barcamps statt. Schon um da hin zu kommen zahle ich deutlich mehr als 20 Euro.

    Ich denke mit dem Angebot, welches wir hier aufbauen, schaffen wir einen spürbaren und interessanten Mehrwert. Jetzt und Hier. Neue Mitdenker und Mitmacher sind immer willkommen. :)

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