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Konferenz/Barcamp
Social Media für Kunst & Kultur
am 26. März 2011 in Dresden

Barcamps in 2012

Es zeichnet sich ab, dass in dem vor uns liegenden Jahr 2012 die starke Vernetzung, die wir mittlerweile in den Online-Netzwerken vollzogen haben, Folgen hat. In der Offline-Welt wollen wir das auch. Vieles spricht dafür. Seien es die Blogparade “How I met my Twitter” und warum ein persönliches Kennenlernen so wichtig ist, die TweetUp-Erfahrungen, die Christian Gries aufgeschrieben hat oder auch für mich, meine eigenen Erfahrungen beim OpenCoffeeClub Dresden mit dem Rückgriff auf die Kommunikation ins Netz, überall trifft man sich, um Menschen noch mal “in Echt” kennenzulernen. Für mich klingt das auch ganz logisch. Ist uns im Netz Useability, also eine einfache Handhabung wichtig, ist es im Real-Life gerade der individuelle Raum und manchmal gerade auch der Raumwechsel, der unsere Gespräche qualitativ bereichert. Hier nun die Barcamps, die bereits für das erste Halbjahr angekündigt wurden, immerhin schon 23 26. Weitere nehme ich gern auf, einfach über einen Kommentar melden.

 


 

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stARTconference #stART11 Rückblick

Wie im Beitrag “stARTreise Rückblick” erwähnt, gibt es mittlerweile eine wachsende Verbindung zu dem von Ralf Lippold veranstalteten OpenCoffeeClub Dresden. Grund genug, um methodisch noch einmal auf Ralf zurück zu kommen und für den Rückblick auf die stARTconference vier Fragen zu stellen.

Was war gut? // Good?
Was war tricky? // Tricky?
Was habe ich gelernt? // Learned?
Was ist meine nächste Action? // Action

…. Intention ist das bewusste Reflektieren zu dem vergangenen Gespräch aus der eigenen Perspektive und der Ausblick auf die Zukunft (persönliche Aktion).

Mehr dazu findet man entweder in einem Flickr-Album von Ralf oder in der Anwendung auf seinem Blog.

#storytelling

good:

Ganz besonders gefallen hat mir die Vertrautheit, mit der ich auf andere zugehen konnte und auf die auf mich zugegangen wurde. Das führe ich nicht nur darauf zurück, dass ich mit sehr vielen der anwesenden Konferenzteilnehmer mal mehr mal weniger über Twitter, Facebook und Blogs in Kontakt bin, sondern auch auf das bewußte Formieren der Zusammengehörigkeit, den stART11en (sprich stARTelfen ) – stART11en helfen.

Gleich als zweites möchte ich natürlich auf den Inhalt eingehen. Transmediales Storytelling ist im Laufe des vergangenen Jahres immer mehr auch zu meinem persönlichen Thema erwachsen. Nicht nur über die stARTconference, sondern auch über die Ausstellung “Scheinbar sein. Faktisches und Virtuelles” der Altana Galerie der TU Dresden und noch viel mehr die dazu begleitende Ringvorlesung. Beiträge, wie die von Marcus Brown mit seinen Vortrag “Streamtelling” oder Patrick Breitenbach mit dem Title “How to hack the global brain with transmedia storytelling” waren dafür genau das richtige I-Tüpfelchen. Ebenefalls total gefallen hat mir Miriam Vittinghoff “Die Kunst des analogen Erzählens in einer digitalen Welt” und Alexander M. O. Serrano “Transmedia Storytelling – Der lange Weg vomMarketingdienstleister zum Studio”.

Die Verpflegung soll nicht unerwähnt bleiben. Sowohl in der Weidenlounge wie auch in der Haniel Akademie. Besonders gelungen und nachahmenswert ist die Wahl der Räumlichkeiten. Die Haniel Akademie bot das gewohnte Konferenzumfeld, die Calvinistenkirche den experimentellen Freiraum. Auf der einen Seite Weite und feste Struktur, auf der anderen Seite der Rauhraum, der Lust machte zu entdecken. Zu entdecken gab es viel, gefunden habe ich dort u.a. ein tolles Gespräch mit Wibke Ladwig, im Hintergrund angenehme Musik, eine gut visualisierte Twitterwall, zur Rechten Kaffee, zur Linken lecker Cookies. Was will man mehr? Danke! :)

learned:

Sich Themen anzunähern, kann immer von verschiedenen Standpunkten geschehen. Meist ist genau das auf einer Konferenz auch der Fall. Bei der Wahl der Räumlichkeiten (deren Beschaffenheit und Formbarkeit) kann und sollte man darauf achten, dass diese inhaltlich gegensätzlichen Standpunkte von diesen Räumlichkeiten auch aufgefangen werden. Eine stART11 nur in einem stark vorgezeichneten Raum oder auch nur an einem Ort, wo Experiment und Gestaltbarkeit im Mittelpunkt steht kann, wäre nicht die stART11 gewesen, wie ich sie erlebt habe. Es braucht beides.

Ein weiterer Punkt: Twitter rockt! Vor, während und nach der Veranstaltung lebt der Hashtag #stART11. Facebook hat während der Veranstaltung eigentlich keine Rolle gespielt und Google+ ist auch noch nicht so weit.

Inhaltlich gibt es natürlich auch einiges. Vieles konnte ich wiederfinden, meist noch mal ein wenig besser strukturiert als ich mir das bisher erarbeitet habe. Was ich noch nicht hatte, bei dem Vortrag auch gar nicht soo sehr hervorgehoben wurde, ich aber als besonders wichtigen Punkt im Fundament einer transmedial erzählten Story nennen würde, ist das hier:

'Es ist wichtig,dass man sehen kann, dass es sich um einen fiktiven Charakter handelt, sonst ist es ein Fakeaccount' @ #start11
@HobbbesLive
Hobbbes on the road

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stARTreise Rückblick

Zeit für eine kleine Rückblende.

Vergangenen Montag kam mir die Idee, mir für meine geplante Reise zur stARTconference über eine Crowdfunding-Aktion Unterstützung zu suchen. Der Beweggrund ist einfach. Wie auch schon für das erste stARTcamp Dresden wollte ich auf der stARTconference Kontakte knüpfen und die Idee des stARTcamp Dresden dort verbreiten. Sinn der Aktion ist die stärkere Bindung über meine Person zur Veranstaltung in Dresden, damit möglichst viel von den Ideen, den Gedanken und dem Gemeinschaftsgefühl von Draussen nach Dresden hineinschwappen.

Ich habe diesen besagten Montag über dann immer nur kurz darüber nachgedacht. Was mir fehlte war ein kleiner Funke der inneren Überzeugung, den ich irgendwie nicht allein zünden konnte. Gut, dass es den OpenCoffeeClub Dresden gibt! Dieser findet in Dresden jeden Montag 19 Uhr im Starbucks am Altmarkt statt. Kaffee schlürfen, quasseln, kennenlernen. Immer wieder sind auch neue Leute dabei und immer wieder ist das für mich der richtige Ort, um an kleinen aber feinen Ideen herumzudoktern.

@ @ - always on Monday evening in #Dresden
@RalfLippold
Ralf Lippold

Im Hinterkopf die 24 Stunden Crowdfunding Aktion sitzend, fragte ich einfach: Was verbindet ihr mit dem Wort “Streßtest”? Die Antworten waren perfekt, denn “Stuttgart 21″ und “Bankenkrise” zeigten mir sofort, dass ich das anders angehen musste, um nicht die falschen Bilder zu erzeugen.

Im weiteren Verlauf kamen wir dann über die Frage “Was könnte der Anreiz sein, diese Reise zu unterstützen?” unter anderem darauf, dass der Kontakt zur stARTconference auch dazu dient, um hier “das Feld für zukünftige Projekte vorzubereiten”. Im Gespräch war zum Beispiel das Modellprojekt Kulturagenten für kreative Schulen, welches in diesem Schuljahr in fünf Bundesländern startet. Solche und ähnliche Modellprojekte müssen immer vom Land mitfinanziert werden, brauchen daher einen irgendwie geartet vorbereiteten Boden.

Auch auf dem OpenCoffeeClub entstand die Idee, dass man mir für die Reiseunterstützung einen konkreten Auftrag mitgeben hätte können, eine Frage, die ich hätte auf dem stARTconference lösen müssen. Das Potential hat leider keiner erkannt, schließlich hätte man das auch schamlos ausnutzen können. Hätte hätte. Beim nächsten Mal lasse ich die Anforderungen nicht so offen. :)

#stARTreise = "stARTreise - von Dresden nach Duisburg & zurück" | ChiefReisender = @ AKA Steffen Peschel
@RalfLippold
Ralf Lippold

Der Funke jedenfalls war mehr als groß genug und es konnte losgehen. Stephan Pop von der Crowdfundingplattform VisionBakery ist extra wach geblieben, um für mich persönlich auf den stARTknopf zu drücken. Und tatsächlich, keine 30 Minuten später war der erste Unterstützer dabei. Super! Danke!

Hier also noch einmal mein ganz besonderer Dank an die Unterstützer der stARTreise – von Dresden nach Duisburg und zurück: Die Unterstützer der Stunde eins!

Karsten Wenzlaff

Ralf Lippold

Wolfgang Gumpelmaier

Christian Holst

Michael Lippold

Dirk Heinze

Marcel Belledin

Denis Bartelt

Karin Janner

und dem offiziellen Reisesponsor Kulturmanagement Network!

 

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stARTreise – von Dresden nach Duisburg und zurück

Update: Hier geht es zum Projekt auf der VisionBakery!

stARTreise - von Dresden nach Duisburg und zurück

stARTreise, damit der stARTcosmos größer wird

Wenn in etwas weniger als einer halben Stunde die Uhr den neuen Tag beginnt, starte ich eine kleine Geschichte für die Reise zur stARTconference in Duisburg. Aber ich beginne mal noch eine paar Stunden weiter vorn.

Vor ungefähr einem Jahr war ich das erste Mal in Duisburg, zur stARTconference. Diese Reise war für mich ein wichtig, um im März diesen Jahres das stARTcamp Dresden durchführen zu können. Auch in diesem Jahr möchte ich wieder bei der stARTconference dabei sein und damit wieder einen wichtigen Grundstein legen, damit es im kommenden Frühjahr wieder ein stARTcamp in Dresden geben kann.

So weit der eine Strang der Geschichte. Und jetzt ist schon klar, wenn ich das so betone, gibt es auch noch einen zweiten Teil. Dieser zweite Strang dreht sich um das Thema Finanzierung, genauer gesagt geht es um Crowdfunding. Zum Thema Crowdfunding habe ich in meinem Blog Kultur2Punkt0 schon mehrmals geschrieben. Auch in anderen Blogs kommentiere ich dazu gern, genauso wie ich das auch immer wieder in einer Facebook-Gruppe mache. Was aber nach wie vor fehlt, ist mein Praxistest und den möchte ich jetzt nachholen.

Ich möchte quasi einen kleinen Speedtest machen und versuchen in 24 Stunden 240 Euro zusammen zu sammeln, um damit die Reisekasse für die Fahrt zur stARTconference zu finanzieren.

Warum mache ich das?  weiterlesen

#Kulturtwittwoch – Interview mit Anke von Heyl

Kulturtwittwoch

Steffen Peschel: Hallo Anke von Heyl,
so wie ich das über den Twitter Hashtag #kulturtwittwoch mitlesen kann, bist du verantwortlich für den Kulturtwittwoch in Köln. Kannst mir kurz erklären, was ich mir unter dem Kulturtwittwoch vorstellen kann?

Anke von Heyl: Der Kulturtwittwoch ist ein Treffen von twitternden Kulturmenschen. Die meisten haben beruflich mit Kultur zu tun – es sind aber auch diejenigen herzlich willkommen, die sich einfach nur besonders für Kultur interessieren. Dadurch entsteht eine äußerst spannende Mischung an Leuten, die ich sehr schätze.

Steffen Peschel: Mit welchen Erwartungen kommen die Kulturtwittwoch-Gäste? Sind das eher bestimmte Erwartungen, die sich direkt auf ein Projekt beziehen oder ist das doch eher das reine Interesse am Austausch und die Neugierde?

Anke von Heyl: Es ist schon so, dass viele aus Neugierde kommen. Und die meisten sind dann ganz überrascht, dass es keine feste Agenda gibt, keine Vorträge oder so. Man plaudert. Und genießt vielleicht ein Weinchen. Und dabei entdeckt man dann ganz beiläufig, dass der Nebenmann ein irre spannendes Projekt hat. Es entstehen dann Gespräche, in denen auch schon mal Tipps für Ausstellungsbesuche gegeben werden. Es ist auch schon vorgekommen, dass man ganz gezielt z.B. über die Vermarktung eines Produktes (in diesem Falle eine App) diskutieren konnte. Oft entstehen aus den Treffen beim Kulturtwittwoch auch gemeinsame Projekte, die man dann angeht. Ute Vogel und Wibke Ladwig habe ich schließlich auch über den Kulturtwittwoch kennengelernt!! Jetzt organisieren wir gemeinsam das stART Camp in Köln, das sozusagen aus dem Kulturtwittwoch erwachsen ist. Es zeigt sich hier in besonderer Weise, wie gewinnbringend man sich offline mit seinen Onlinekontakten vernetzen kann!
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